Neuester Stand archäologischer Ausgrabungstechnik: Sonderausstellung „Burgen – Graben“ bis 10.1.2010 im Alamannenmuseum
Erstellt von camsh am 15. Dezember 2009
Ort: Alemannenmuseum Ellwangen
Ende: 10.01.2010 um: Uhr
Andreas Gut M.A.
Sonderausstellung „Burgen – Graben“ bis 10.1.2010 im Alamannenmuseum Ellwangen
ELLWANGEN (pm) – Bis zum 10. Januar zeigt das Alemannenmuseum Ellwangen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen eine Sonderpräsentation über die Arbeit der Tübinger Mittelalterarchäologie. Die in Zusammenarbeit mit Studierenden des Instituts entstandene Sonderschau mit dem Titel „Burgen – Graben: Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie“ beleuchtet die Lehrgrabungen des Instituts in der Burg von Oberbalzheim, Alb-Donau-Kreis (2008) und am Burghörnle bei Erkenbrechtsweiler, Kreis Esslingen (2009).
Bei der Burg von Oberbalzheim handelt es sich um die erste in Süddeutschland entdeckte Holzburg des 13. Jahrhunderts, auch die Anlage auf dem Burghörnle bei Erkenbrechtsweiler mit ihren 50 m breiten und insgesamt 300-500 m langen Steingebäuden ist in dieser Form auf der Schwäbischen Alb bisher einzigartig. Wie Museumsleiter Andreas Gut, selbst Archäologe, betont, wird in der Ausstellung der neueste Stand der archäologischen Ausgrabungstechnik präsentiert. Sie widmet sich aber auch den so genannten „Altgrabungen“, deren Dokumentation aus heutiger Sicht oft zu wünschen übrig lässt.
Der Ausstellungstitel Burgen – Graben“ ist ein Wortspiel, das sich sowohl in Richtung „Burggraben“ als auch „Burgen ausgraben“ deuten lässt, ist die mittelalterliche Burg doch eines der vorrangigen Forschungsobjekte der noch jungen Wissenschaftsdisziplin. Der zweite Teil des Titels, „Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie“, verweist auf die praktische Arbeit der Archäologen im Gelände und wurde im Alamannenmuseum bisher noch nirgends so detailliert beleuchtet.
Am Sonntag, 3.1.2010, wird um 15 Uhr eine öffentliche Führung in der Sonderschau angeboten, bei der die Studentin Sarah Goll vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen in die Arbeit der Mittelalterarchäologen einführt.
Nähere Informationen sind beim Museum unter Tel. 07961/969747 sowie im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de erhältlich.
Informationen zur Ausstellung:
12.11.2009-10.1.2010
Sonderausstellung „Burgen – Graben: Feldarbeit in der Mittelalterarchäologie“
Eine Ausstellung des Institutes für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen, Abteilung für Archäologie des Mittelalters, in Zusammenarbeit mit dem Alamannenmuseum Ellwangen
Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen
Telefon +49 7961 969747
Telefax +49 7961 969749
alamannenmuseum [at] ellwangen [dot] de
www.alamannenmuseum-ellwangen.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10-12.30 und 14-17 Uhr
Samstag und Sonntag: 10-17 Uhr
Montag außer feiertags: geschlossen
Eintritt: 2,50 Euro (ab 2010: 3,00 Euro), ermäßigt 1,50 Euro (2,00 Euro), Familien 6,00 Euro (7,00 Euro)

Oberbalzheim Burghuegel
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