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Archiv für Juni, 2010

Seminar Bau einer frühmittelalterlichen Leier

Erstellt von camsh am 30. Juni 2010

Seminar “Bau einer frühmittelalterlichen Leier” im Alamannenmuseum

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Seminar „Bau einer frühmittelalterlichen Leier“ im Alamannenmuseum Ellwangen vom 18.-20.6.2010

ELLWANGEN (pm) – Vom 18.-20. Juni wird im Alamannenmuseum ein Leierbauseminar unter der Leitung von Georg Däges angeboten. Jeder Teilnehmer kann sich an diesem Wochenende eine Leier nach alamannischem Vorbild bauen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Freude an der Bearbeitung heimischer Hölzer wie Fichte, Ahorn, Esche und Neugier auf das einfache, aber musikalisch vielfältige Musikinstrument sind die besten Voraussetzungen für diesen Kurs. Im ergänzenden Spielkurs wird vermittelt, wie das Instrument zu spielen ist.

Der Baukurs geht von Freitag, 18 Uhr bis Sonntag, 13 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 240 Euro, dabei sind alle Materialien inbegriffen. Der Spielkurs findet am Sonntag ab 14 Uhr statt und kostet 20 Euro. Bau- und Spielkurs können unabhängig voneinander belegt werden.

Anmeldungen beim Museum unter Tel. 07961/969747. Unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de finden sich im Bereich „Alamannenmuseum aktuell“ weitere Informationen zu den Kursen des Museums.

Bau einer frühmittelalterlichen Leier

Bau einer frühmittelalterlichen Leier

Foto: Eine solche frühmittelalterliche Leier nach dem Vorbild alamannischer Ausgrabungsfunde entsteht Mitte Juni bei dem Kreativseminar im Ellwanger Alamannenmuseum (Foto: Museum)


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Öffentliche Führung im Alamannenmuseum Ellwangen

Erstellt von camsh am 30. Juni 2010

Öffentliche Führung im Alamannenmuseum Ellwangen

Am kommenden Sonntag, 6.6.2010:
Öffentliche Führung im Alamannenmuseum Ellwangen

ELLWANGEN (pm) – Am Sonntag, 6.6.2010, wird um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Museumsausstellung angeboten. Zu den besonderen im Alamannenmuseum ausgestellten Funden gehören Goldblattkreuze aus dünner Goldfolie, die als die ersten christlichen Symbole in Süddeutschland zu werten sind. Außerdem werden die Anfänge Ellwangens in Form des Alamannendorfs im Bereich der heutigen Priestergasse beleuchtet, von dem aus es 764 zur Gründung des benachbarten Benediktinerklosters kam. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, die Sonderausstellung „Peter Otto Hilsenbek – Fundstücke“ zu besichtigen. Für diese Führung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten.

Immer am ersten Sonntag im Monat werden im Alamannenmuseum um 15 Uhr öffentliche Führungen zu wechselnden Themen angeboten.

Goldblattkreuze

Goldblattkreuze

Foto: Goldblattkreuze der Alamannen, die nur zehn Kilometer von Ellwangen entfernt in Lauchheim gefunden wurden (Foto: Museum).


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Ausstellung Peter Otto Hilsenbek – Fundstücke

Erstellt von camsh am 2. Juni 2010

Ausstellung Peter Otto Hilsenbek – Fundstücke

ELLWANGEN (pm) – Noch bis 13. Juni zeigt das Alamannenmuseum im Obergeschoss des Museums 51 Skulpturen und Objekte des Kornwestheimer Objektkünstlers Peter Otto Hilsenbek. Der aus Ellwangen stammende Künstler beschäftigt sich häufig mit Materialien, die er in der Natur und im Alltag vorfindet. Aus solchen „Fundstücken“ schafft er neue Objekte, die durchaus archäologisch inspiriert sind.

 

Die ausgestellten Stücke sind künstlerische „Verfälschungen“. Mit einem Augenzwinkern huldigen sie dem Tatbestand, dass manchmal ein kleines ‚Knöchlein‘ ein gemauertes Geschichtsbild ins Wanken bringen kann. Die in letzter Zeit entstandenen Arbeiten mit dem Überbegriff „Fundstücke“ sieht Peter Otto Hilsenbek als konsequente Weiterentwicklung der Schaffensphase seiner „Totems“.

 

Den roten Faden der Ausstellung „Peter Otto Hilsenbek – Fundstücke“ bildet gleichsam das Thema „Die Geschichte muss neu geschrieben werden“. Ein Anliegen des Künstlers ist es, die Albhöhlen als Wiege des kunstschaffenden Menschen ins Gedächtnis zu rufen – gerne fügt er eigene „Findungen“ der Historie des kunstschaffenden Homo sapiens bei.

 

Nähere Informationen im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de und www.hilsenbek.de.

 

 

 

 

Pflugschar

Pflugschar

 

 

 

 Foto: „Pflugschar, doppelt bezahnt“ ist dieses archaische Objekt (Ahorn-Astbruch aus Tieringen, Schnur, Beize, Lack, gerosteter Draht) betitelt, das Peter Otto Hilsenbek 2003/04 geschaffen hat (Foto: Museum)


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